ASHTANGA VINYASA YOGA & YOGA

 

Herzlich willkommen in unserem wunderschönen Yogastudio in Memmingen!

In einer Yogastunde richtest Du Dich körperlich
und geistig auf und gewinnst physische und 
innere Kraft.
Deine Wirbelsäule als Zentrum Deines Körpers wird stark und flexibel und  Dein Geist gewinnt  an Ruhe und Konzentration. Du spürst Dich erfrischt, wach und klar -
mit Freude getragen vom Fluss Deines Atems!

 

VINYASA KRAMA TEACHER TRAINING / LOS ANGELES / 20. JULI - 20. AUGUST 2015

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Kolkata - Mysore Winter 2013 / 14

Sonntag, 16. Februar 2014
On the way back home!

 

Ich schreibe im Zug, von Heidelberg nach Memmingen.
Bin richtig happy, dass ich diese Entscheidung getroffen hatte, direkt nach der Landung in Frankfurt, nach einer etwa 30stündigen Reise, noch einen stop in Heidelberg einzulegen, fuer das Seminar von Sri Sribhashyam, dem jüngsten Sohn von Sri Krishnamacharya. Es ist zur Zeit, neben dem Üben bei Sharath ziemlich das einzige Seminar,  das ich jährlich 1-2 Mal besuche, je nachdem, ob es moeglich ist, im Februar teilzunehmen. Meist sind wir noch in Indien zu dieser  Zeit, und so bat ich das Seminar etwas spaeter zu legen. Es war nur 1 Woche spaeter moeglich, und so passte es zufaellig genau zu unserem Rueckflug.
Am Mittwoch bekam ich nochmal eine dicke Erklaeltung, Schnupfen, Husten und wusste nicht ob es Sinn machen wuerde das Seminar zu besuchen.
Die Rückreise ging gut, dieser Weg von Ost nach West ist leichter, und die Reise immer von frueh morgens, wir standen um 2Uhr auf, bis in die Nacht – wo wir um 12 in Heidelberg ins Bett fielen.
Ich wachte frisch auf, hatte schon lang nicht mehr so viel geschlafen, der Schnupfen war fast vorbei und der Husten naja. Sri Sribhashyam sagte – thats India!
Schon nach der ersten Session war ich froh, am Seminar teilgenommen zu haben, obwohl ich noch am Abend dachte, ich haette besser nach Hause fahren sollen. Ich war konzentriert und wach, und gleich wieder begeistert, wie er Pranayama und Kumbhaka erklaerte. Einfach – noch nie auf die Art und Weise gehoert oder gelesen, so klar, indem er auf die Bedeutung der Sanskritbegriffe zurueckfuehrt und Pranayama insgesamt dabei  erklaert als permanenter Link zu Gott ( Inseinem Buch erklärt er, wie sich die Pranayamas im Lauf der Zeitalter verändert haben, und wie sie  an die Notwendigkeiten der Menschen angepasst wurden. In diesem Sinn war das Seminar, wie der menschliche mind funktioniert und wie wir ihn transzendieren - wieder eine riesen Bereicherung und Anregung zum Üben – einfach von Einzigartiger Tiefe.
Dabei ists schon eine Ironie, dass in diesem Seminar gerade mal 15 Teilnehmer dabei sind, allerdings auch dadurch, dass Sri Sribhashyam nur mit Teilnehmern arbeiten moechte, die seinen ÜbungsWeg  vertraut sind. So sind es größtenteils Schüler seiner Ausbildungen die er in früheren Jahren gegeben hat, und die er weiter begleiten moechte.
Großes Glück dabei sein zu dürfen.
Schön war auch, wie und dass er den Begriff Sringara als „fundamentale Emotion“ -  „ wie man Schönheit schätzt“,  „power to attract“, erklärte, haben wir doch eine sur-sringara in Kolkata bekommen für Govinda. „When we are angry - we loose sringara“.
So verneige ich mich in tiefer Dankbarkeit vor all meinen Gurus und Lehrern, hier auf der Erde und  jenseits von Raum und Zeit!
Und ich hoffe -
dass die Sehnsucht weiterhin –
staerker bleibt als die Angst!
Meine Frage heute morgen war,
wie ist das moeglich, alles – unser  Leben - GOTT zu uebergeben;
Die Antwort kam in Form einer Meditation, die Sri Sribhashyam uns heute gab.
Sein advice -
Ich erkläre darueber nichts mehr weiter – ich komme nicht mehr darauf zurück -
NOW, YOU HAVE TO PRACTICE!

 

~ Practice, practice and all will come! ~

 

NAMASTE!
Hope to see u soon!
ANDREA

 

PS: In Mysore war es nicht möglich Bilder hochzuladen, das Internet war dafür viiel zu langsam. Wir sortieren unsere Bilder und laden von hier dann einige in die Gallery :)

 

 

 

Dienstag, 11.2. 2014
Melkote

Die Tage schmelzen dahin.

In der Conference am Sonntag ging es um Karma. Karma ist Handlung. Jede Handlung wird gespeichert, so wie wenn wir Knoblauch unter ein Glas tun und wenn wir das Glas wegnehmen, hat es immer noch den Geruch an sich. So gehen die Handlungen in den Speicher der Akasha Chronik ein, und während unser Körper wiederholte Transformationen durchgeht, ist diese Info immer bei uns. So sollten wir gute Taten, im Sinne der Spirituellen Transformation tun. Yoga ist nicht nur als Asana ein Glied von den 8 Gliedern die Patanjali aufzaehlt, sondern Innere Transformation. Das betont Sharath nun immer wieder, es ist das Thema das ihm am Herzen liegt. Heute früh warn wir in Melkote, einem wunderschoenen VishnuTempel , um Aufnahmen für „Ashtanga meets Raga“ zu machen. Ist ganz schön anstrengend Asanagruppen drei oder fünf mal zu wiederholen ohne wirklich warm zu sein. Es hat zwar 30Grad im Schatten, jedoch morgens geht noch ein kühl gefühlter Wind. Backbends von vorn von der Seite und von hinten, also etwa 9 mal, dann ohne auszuruhen wieder weiterzuziehen, nun, es hat viel Freude gemacht, war jedoch auch mega anstrengend. Nach einem wohlverdienten Frühstueck um 14.30, mit unserem LieblingsEssen PannerTikka und CashewReis, ging ich noch im Shala vorbei um zu sehen, ob meine Authorization Level 1 aus Deutschland ankam. Tatsächlich war ein Brief innerhalb einer Woche angekommen, und ich durfte die Authorization Level 2 entgegennehmen. Sharath war leider nicht da um mich zu bedanken, gehe morgen mit Blumen hin. Nirgendwo kann man in Indien Dinge auf einmal erledigen. Das Minimum ist etwa 3 mal bevor irgendetwas vorwärtsgeht. Und so haben wir noch einige Wege vor uns, bevor wir am Donnerstagnacht ins Taxi nach Bangalore steigen. Auch am Tag zuvor steh ich 2.30 auf für die letzte LED Class, und so sind wir den Rhythmus schon gewohnt. Das Internet ist super superslow es geht eigentlich grad gar nichts. In der MysoreClass gings weiter für mich, und das war erstaunlich. Hatte schon letztes Jahr mit Sharath gesprochen, was ich mit Nakrasana machen soll. War so dankbar dass erm ich nun weiterüben liess, obwohl ich Nakrasana kaum üben kann. Sagte, ich solle die Arme ganz fest an den Körper pressen, jedoch hab ich auch da danach extreme SchulterSchmerzen. Hab mich sehr gefreut nun Vatyanasana üben zu dürfen und so ist der Rest in Aussicht, und freu mich drauf. Freu mich auf das Zurückkommen, und vorher noch auf Heidelberg, wo ich auf dem Nachhauseweg noch ein Seminar von Sri SriBhashyam besuchen kann. Ich will es definitif nicht missen, da es für mich soo wertvoll ist, fuer mein Üben, und ebenso fuer meinen Unterricht.

3.2.2014

Ein neues Asanas kommt wenn Du nicht mehr daran denkst!

 

Oder es grad nicht möchtest, genauso wie es Sharath erzählte in Bezug auf Guruji - so ging es mir schon oft, als ob der Lehrer riechen wuerde, wann man reif ist :) Heut wollte ich defeinitiv kein Nakrasana, denn ich hatte zu spaet gegessen und hatte ein schweres Gefühl im Magen.  Andererseits war es die ERSTE Praxis, die einigermassen gut war vom Gefuehl. Ich durfte heute um dreiviertel sechs üben, und da ist die Energie einfach klasse. Einige üben Third Series und die Konzentration ist super, das Studio ist energetisch voll aufgeheizt. Sehr schade, dass nun die Abreise so nah ist. Es ist jedoch definitiv IMMER so gewesen, dass es 5 Wochen braucht, bis man in einer passablen Form ist. Deshalb bleibt jede/r der es irgendwie einrichten kann Minimum 2 Monate, es macht großen Sinn.

 

Ja, gestern hat Sharath viel über seinen Weg erzaehlt. Er hat es schon oft erzaehlt und doch hat es mich gestern besonders berührt.

Wie er zum Yoga kam, wie er aufwuchs, wie er jahrelang nachts um 3 nach Lakshmipuram in das Shala seines Großvaters fuhr, von Gokulam aus, ohne eine gute Jacke gegen den Regen, und der Weg war einsam und tatsächlich gefährlich. In Gokulam warn nur ein paar wenige Häuser, und viele Schlangen, auch Kobras, die zuweilen ins Haus kamen.

Noch 1995 seien  40 students viel gewesen (heute sind es 400).

(Das erste Mal war ich 1999 hier, und blieb nicht, da ich noch nicht mal mit Ashtanga begonnen hatte. Ich hatte tatsächlich noch nie davon gehört, und reiste nur auf einen Tip hin hierher, jemand hatte mir diese Adresse gegeben. Ich sass im alten Shala und war anscheinend soweit beeindruckt, dass ich mich auf den Weg nach Goa zu Rolf Naujocat begab, um eine Woche Ashtanga zu lernen. Ich entschied mich gegen Mysore da ich erst mal die beiden Serien lernen wollte, bevor ich hier beginnen würde. So habe ichs ja dann gemacht. Von heute aus, hm... damals  reiste jedenfalls reiste ich weiter.)

 

Bhakti / devotion komme nicht in ein paar Wochen. Es entwickelt sich über Jahre. So wie wenn jemand jeden Tag an dem GaneshaTempel vorbeiläuft - auf dem Weg in die Stadt, beim KokosnussStand. Und plötzlich, eines Tages,  hat er das Gefühl, dass er da rein MUSS. Er wird von INNEN gezogen, es ist keine Frage von Intellekt. Er geht ein paar Mal rein und langsam erst entwickelt sich eine Beziehung, ein Durst, der sich stabilisiert, bis die Praxis Teil unseres Lebens ist, Teil von Sadhana, unserem spirituellen Weg.

Jemand fragte ob das nicht eine Abhängigkeit sei :) nee, so wie es keine Abhaengigkeit ist zu essen oder die Zähne zu putzen. Wir reinigen den Körper mit Wasser, den Geist mit unserer YogaPraxis.

Weiterhin sei die Praxis wie ein Gebet. Er hat einen spirituellen Guru mal gefragt, wie es sei, er steht um 00.30 nachts auf, und wenn er die Gebete machen sollte sei es 11.30, eine Stunde früher. Wie solle er das machen? Die Antwort war, seine Praxis sei schon Bhakti, wie ein Gebet :)

 

Nun es gäbe einiges noch zu erzählen, wir sind super beschäftigt, und die Stunden zerrinnen fast.

 

Jetzt superschnell das MoskitoNetz aufgespannt, und schlafen, latest 4 stehe ich auf :)
Govinda ist noch bei seinem SarodLehrer und hat diese Woche noch 2 Konzerte und Vorträge in einer MusikAkademie.
Also grad könnts so richtig losgehen :)

 

Om Gurubhyo namah!

Andrea

 

PS: In Bezug auf facebook sagte Sharath - jeder kümmert sich um die andern, wir sollten uns als allererstes um unser Inneres kümmern.

Krishnamacharya oder Pattabhi Jois haben nie nach aussen Werbung gemacht. Auch er wollte nicht berühmt werden. Er könne  jederzeit und gern, sich in einen Wald zurückziehen, wäre da nicht seine Familie.

 

 

 

 

2.2.2014

Sadhana & Bakhti in Ashtanga Yoga and
Authorization Level 2

 

Dear Yogi/nis! Bald geht alles nur noch englisch, solange sind wir nun schon hier, dass ich beginne in englisch zu denken.

Nun sind die Tage echt gezählt, am Ende drängt sich immer alles, so viele wäre noch zu tun,  zu lernen, zu erfahren, ergibt sich neu, und schon bekommt man den Koller wie eng die Zeit wird.
Diese Woche ist viel passiert, und wenn ich vorgestern beginne, so ging ich zu Sharath, bezahlte die restlichen 2 Wochen und nahm die Gelegenheit ihn zu fragen, wie er über meine Praxis denkt und nach der Authorisierung zu fragen. Sprach mit ihm darüber, dass ich eben einiges abwandeln muss, wegen meiner SchulterVerletzung und auch da ich zur Zeit nicht so viel Kraft habe, wie noch vor 2 Jahren,  (als ich in Goa wieder up to third Series übte mit Rolf. die ersten etwa 10 Asanas der dritten Serie) -  ja er sagte, dass das so ok ist.

Ist ja auch wirklich toll, dass ich weiterueben darf, obwohl ich in Karanda nicht allein runterkomme. Halte das nur fuer AltersBonus :) Nun wenn er da steht, geht es ja relativ leicht. Aber alleine, probiere ich es meist 2-3 mal, falle jedoch immer auf die Knie, was nicht soo toll ist, hab jedoch einfach die Kraft nicht mehr in der Schulter dafuer. Heute in der Led Intermediate fragte er eine Asiatin, you did Karanda? Sie sagte, yes! Sharath sagt: You show me und sie ging alleine runter. Ist jedoch noch kein Grund dass sie weiterueben darf. Nun er handhabt es unterschiedlich. Ist einfach so. (PS, heute beimzusehen vom FinishingCount  waren wir 13 Yoginis, und davon 11 Asiatinnen Denke ist so, das Minimum ein Drittel aus Asien kommen (Singapore China Japan, Korea etc).

Wobei andererseits durchaus einige  Asanas leichter werden - mybe all mindstuff :) ich beobachte es und es ist ja tatsächlich jeden Tag anders, wie sich die Praxis anfühlt, körperlich mental und spirituell.

Jedenfalls passierte es - ich darf mich für level 2 bewerben - YIPPIH! PS: Die "alte"Level 1 Authorisierung muss abgegeben werden - dann kann erst die neue ausgestellt werden :)
Ja - das Ergebnis ist besser als erwartet :) das ist related zur Bhagavadgita :) man soll alles geben was man kann mit Tapas und Hingabe und der Rest ist, keine zu hohen Erwartungen an das Ergebnis zu stellen. An sich keine, da es nicht unser Job ist, sondern das Ergebnis kann besser als erwartet ausfallen oder schlechter, oder half half :) das ist Schicksal und Gnade.
Ich war ermutigt durch andere die vor mir gefragt hatten. Allerdings - ganz alte Authorisierungen werden nicht mehr anerkannt, zum Beispiel als Bewerbung für das Sommertraining das Sharath anbietet für authorisierte Lehrer. Das gilt nur fuer Lehrer die er selbst authorisiert hat, nicht für Authorisierungen von Pattabhi Jois.

Heute in der Conference ging es ua darum, ob es förderlich sei Hunger nach neuen Asanas zu haben. Er erzaehlte, dass er mal mit Pattabhi 2 Jahre bei einem Asana war. Sein Großvater sass da, rezitierte die Upanishaden mit einer Mala? er zeigte es so, und wenn Sharath bei dem Asana angelangt war sah er zu ihm hin, aber dieser fuhr einfach fort zu rezitieren, und es war eben wieder nichts mit weiterkommen. Sharath sagte, dass er andererseits selbst ein Asana perfekt haben wollte, bevor er weiterging, es wieder und wieder wiederholt hat. Er meinte wir koennten zu viele neue Asanas nicht verdauen. Naja viele, wollen wir ja gar nicht gleich ... also ich kenne einige die echt feststecken, und wenn 80 Yogis im Raum üben und vielleicht 300 - 400 durchgehen pro Tag fuehlt man sich schon oft verloren vergessen, oder sieht einfach den Grund nicht wieso es nicht weitergeht :) Die meisten die ich kenne, die authorisiert sind, folgen Sharath deswegen auch zum teachertraining im Sommer, machen alles um dies zu ermöglichen, um intensiv mit ihm zu üben (es ist nur für eine kleine(re) Gruppe.

Nun, an sich wuerde ich ja gern weiterschreiben, eben über Sadhana und Bakhti, wie schön das Sharath heut erklaert hat, was Bakhti ist, anhand vom GaneshTempel, und über Hingabe im Üben oder ob die praxis Prayer ersetzt oder wir noch frueher aufstehen muessen :) und darum gehts grad, ich sollte noch was essen, und um 9 im Bett sein, jetzt ists kurz nach dreiviertel 9. Denn meine Zeit hat sich geaendert :( heisst muss nun  ab morgen um mindestens 4 aufstehen. Ok, hat ja immer auch was gutes, die Atmo ist dann noch ruhiger und really dedicated ambitient Yogis are there zu dieser Zeit kommen diejenigen die schon laenger da sind, oder sonst was weiter sind. Es ist ja schon die zweite shift - also Fettes Glueck! eine Freundin beispielsweise muss um halb 5 kommen, also das heisst hier im Shala nicht gleich halb fuenf, sondern um 4 spaetestens da sein, eher frueher um einen guten Platz zu bekommen. Also ganz relaxed, bin froh um meine Zeit :)

Morgen beginnen wir auch eine extra Philosophie Klasse, Lecture über das Dakshina Murti Stotram - war mein Wunsch an einen Advaita Vedanta Lehrer - und nun freue ich mich drauf!

Also, lets see tomorrow, ob ich weiterschreiben kann, hab noch recht viel zu arbeiten hier, also was ich fuer D vorbereiten möcht.

 

I say GOOD NIGHT!
Und bis Gleich!

ANDREA

 

 

 

28. Jan. 2014

Namaste dear friends!

 

Am liebsten schreibe ich den Blog nach Sharaths Conference am Sonntag, aber da war wenig Zeit. Eine Gallery hab ich diesmal bisher nicht erstellt, hab kaum Fotos gemacht - sehe wenig wirklich neue Motive.

Zeit schmilzt. Die Tage vergehen, morgens die practice, da recht spaet, komme ich erst um 10.30 nach Hause, dann bereiten wir meist unser Fruehstueck selbst, mit frischer Papaya, und schwarzem Sesammus auf Art frisch gebackenem Roggenbrot :), was vor dem Shala angeboten wird. Dann Chanting im Shala, danach working-time, wenn moeglich durchschnittlich 4 Stunden, dann Erledigungen, Einkauf fuers Abendessen was wir auch meist selbst zubereiten. Hier im ChocolateShop gibts ja alles was das westliche Herz begehrt, und so gabs gestern PastaPesto mit Paneer, so das teuerste was man dort kaufen kann (das Pesto :) ansonsten superbillig ist das Gemüse hier, für ein paar Rupien kann man ein leckeres Abendessen bereiten. Für den Preis von PastaPesto könnte man hier in einem guten Restaurant 15 mal Thali, ein super zubereitestes Mahl bekommen.

Hab jetzt ein neues mobile gekauft nachdem das alte verging, damals vor 8 Jahren fuer 12 EUR gekauft. Ein Grund war auch, dass auf den heutigen Handys Facebook schon alles vorgekaut ist, als sei es das Wichtigste der Welt (mein Handy zuhause ist 2 Jahre alt, und hat dieses EinheitsFacebookOutfit noch nicht drauf) Und da ich gerade einen Workshop bewerbe für Mariela Cruz wollte ich mal dem Club beitreten. Ich halte facebook fuer die indoktrinierte Droge Number 1 - für den mind  fühlt es sich an wie Muttermilch - das was ihn Bestens naehrt - wovon er nie genug haben kann - die unnötigste  Zerstreuung. Anyway - ich kann nun ebenso wie mindestens die Haelfte der auf die LedClass vor dem Shala 1 Stunde wartenden Yogi/nis mir mit  facebook das Warten verkürzen.

Abendlektüre war gestern nur ein paar Seiten aus "The EYE of the I" - für mich eines der genialsten Bücher überhaupt, von David Hawkins. In 2 Abschnitten  (S.186-187) beschreibt er die Essenz der spirituellen Suche, die GrundNeigung des Mind und wie wir hinter die Strömung des Mind kommen koennen. 1 - 2 seiner Bücher wäeren fuer mich bei den 3 en für die Insel dabei. Wie der Mind die Wirklichkeit verdunkelt und sie verbirgt vor dem Gewahrsein, der unendlichen An-Wesenheit. Sein Resumee auf der Seite ist die Essenz von Vairaghya (vgl. Patanjali): "Die Essenz der spirituellen Suche bedeutet endloses sich Aufgeben, Loslassen sich von etwas abwenden, sich zurueckziehen und unnoetige, sowie im Wesentlichen zu nichts fuehrende (vgl facebook) Dinge zu vernachlässigen... Gewahrsein überschreitet Ort, Körper Raum und Zeit und Mind. Wie der Himmel ist es der Hintergrund, über den die Wolken dahinschweben. Das letztliche ZeugeSein haengt von keinen Inhalten ab. So bedeuten Gedanken letztendlich GARNICHTS. Der Ansprch des Egos die Gedanken hervorgerufen zu haben erfolgt in einer zehntausendstel Sekunde. In Wirklichkeit ereignet sich alles aus sich selbst.... Das Leben ist eine fortwaehrende Gabe, und seine Fortdauer von Augenblick zu Augenblick wird von GOTT gewährleistet nicht vom Ego... Die Ziele des Egos koennen NIE erreicht werden." Hier beginnen dann die 2 -3 Abschnitte über die Entwicklung von der Obsession der Gedanken hin zum Gewahrsein.

Das war heute morgen in der YogaPraxis sehr hilfreich. Hab mich immmer wieder daran erinnert, und es ist klar, wie wichtig Tapas, ein Anstrengung im Sinne von Yoga und spirituelle Lektüre ist, um Hindernisse zu überwinden.

Was hier auch super ist sind die philosophischen Vortraege von Arvind, einem Advaita Vedanta Scholar, hier im BlueHouse. Nur grad auch am naechsten Donnerstag werden wir sie missen, da hier ein großes Konzert ist im Ganapathi-Ashram, mit Zakir Hussein, dem bekanntesten TablaSpieler und den 2 genialen Geigern aus Mysore. Am Freitag ist dann ein Konzert von Govinda mit Bheema Shankar, auf das sich die beiden schon vorbereiten und freuen.

 

An sich wollte ich nur kurz was zur Conference erzaehlen, wo Sharath über die Bandhas sprach. Kurz und bündig ging er darauf ein, im Sinne von all will come :) wenn wir genuegend Navasana und Uthpluthi und BackBends üben :) alles was unsern Beckenboden und untern Bauchraum stärkt. Vorgemacht hat er Karandavasana in Zeitlupe, genial :)  schad, wusste noch nicht recht wo der TonausKnopf ist an meinem Handy, also next time, und dann auch "in up" im Lotus, das war schon klasse. Ich checke grad mal die Ashtanga Community in Mysore ob ein Film vom Sonntag drauf ist?

Erstmal noch: JalandharaBandha halten wir an sich nur im Pranayama und in paar sehr wenigen Haltungen. Die beiden andern vorallem MulaBandha halten wir die ganze Zeit über, alldaylong. Uddhiyana Bandha beschrieb Sharath 4 inches below the navel, heisst etwa 10 cm unterhalb vom Nabel. Wichtig das dieser Bereich fest wird/ist. Üben könnten wir die Bandhas im Sitzen im Lotus oder crossedlegs, den unteren Bauch zurueckzuhalten während des Atmens. Sonst? Dass sie uns jung halten, indem sie Schlacke / Schleier  verbrennen.

Weiterhin gab Sharath gab seine Anerkennung BKS Iyengar, der an diesem Tag die zweithöchste Auszeichnung erhielt, die der indische Statt vergibt an seine Staatsbürger. Er bewunderte seine lebenslange Hingabe ans Yoga.

Noch ein paar Anmerkungen zu anderen Yogastilen die von Sri T. Krishnamacharya weitergegeben wurden waren nicht soo fruchtbar. An diesem Punkt macht sich Sharath oft lustig über Fragen oder andere Yogastile,  das ist recht schade finde ich, da ich ja auch Antworten oder Erklärungen kenne die von Sri Sribhashyam her kommen, dem jüngsten Sohn von T. Krishnamacharya. Der wiederum reagiert ähnlich empfindlich auf solcherart Fragen, und als Lehrer kann man es verstehen, und als Schüler eben nicht :)

 

Also - practice practice (wholedaylong) and all will come!

ANDREA

 

 

 

20. Jan. 2014

Blue Sky and Rainy Clouds

 

Hi again,

 

nun schon am Abend, nach einem herrlichen Sonnentag mit angenehm kühlendem sanften Wind, dann am Nachmittag kamen Regenwolken auf und das ist an sich ungewoehnlich zu dieser Jahreszeit, wo der Winter gerade verabschiedet wurde. Seit 1 Woche ist der Winter vorüber, und man merkt das Wetter hat sich geändert, ist milder geworden, wärmer, angenehmer. Wärmer heisst gestern etwa 32 Grad - vielleicht was mehr, heute 29 Grad eben, bei kühlendem Wind. Das ist sehr schön um diese Jahreszeit hier - da wir 600 Meter über dem Meeresspiegel sind weht meist diese leichte Brise.

 

Gestern war der Himmel blau und klar,  die Yogis am Morgen nach der Led Intermediate am CoconutStand vor dem Shala waren sich einig, looks like a hang out day at the swimming pool. Da war es etwa 8:45, die letzte von 3 geführten Klassen am SonntagMorgen.

Die Led Intermediate beginnt pünktlich 7:30 das ist 7 :15 ShalaTime :) Also ist 7 Einlass und man muss etwa 45 Minuten vorher los, um noch einen Platz im Shala zu ergattern, um nicht in der Umkleide zu üben. Besser wär, ne Stunde vorher losgehen, die really advanced inspired Yogis machen das, klar, und sind dann immer in der ersten Reihe. Heisst die Klasse beginnt um 7:15, da sein ist um 6:15 - auf der Treppe vor dem Shala warten, die meisten mit Handys auf facebook :) andere mit einem Buch, warten alle um einen GUTEN Platz zu bekommen Heisst für mich aufstehen ist um 5:00. Coffee als von Sharath empfohlene PranaInfusion, dann Shower, Medi und QiGong. Auch wenn Sharath heute in der Conference meinte, wir bräuchten kein streching vor der Serie, ihm täte das nie gut, würde ich selbst ohne QiGong lieber nicht üben. Ich bin es gewohnt, es gibt Konzentration, Klarheit, Kraft, und Leichtigkeit, einen super Energieaufbau- und -ausgleich. Mache das eben seit über 30 Jahren am Morgen. Hab auch von andern Yogis gehoert, sie stehen frueh auf und bereiten sich dann auf backbends vor, special Vorbereitung für Kapotasana, halbe Stunde heiss duschen o.ä. :) Naja, hier ist zB jemand, der immer vor Kapotasana nochmal in der Umkleide verschwand. Irgendwas macht er dort, dass er besser in die backbends kommt. Nun hat Sharath die Woche durchs Shala gerufen "What you do in the Changing Room? No Authorization!" :) also es dreht sich hier um level 2, er ist authorisiert. Naja, heut verschwand er nicht, dafuer hatte er geniale Hilfe von einem der assistierenden Yogis, wie ich sah als ich auf meinen MattenSpot wartete, und er kam auf Anhieb soweit in die Haltung rein wie ich es nie gesehen hab bei ihm - er hat sich suuper gefreut! Da sieht man mal wieder - alles Kopfsache :))

Ich schreibe gleich weiter, JETZT gibts Abendessen erst mal - Spirelli-Pesto vielleicht??

Ja, all das bekommen wir hier beim ChocolateShop, der sich auf westliche Bedürfnisse eingestellt hat und Tofu, OrganicMuesli, OrganicHoney etc. verkauft.

Ja, Kopfsache sagte auch der Yogi mit dem ich nach der Led intermediate sprach. Viele sind scared vor der LedIntermediate, ich wars auch gestern. Es ging jedoch ganz gut, wobei ich bibberte, dass ich gestoppt wuerde, es ist recht lustig, man fuehlt sich immer gleich betroffen, wenn Sharath in die eigene Richtung sagt "You Stop!", dann fuehlen sich immer gleich einige betroffen, und es geht "Not you-YOU-No, YOU!" und das ging dann so in einer recht anstrengenden Haltung, DwiPadaSirsasana, da hingen wir dann recht lang, wurden immer kleiner,  bis Sharath die Klasse aussortiert hatte, wer weitermachen durfte und wer nicht.
Ja, Kopfsache, man geht in Haltungen wo man sonst lange hin und herschwankt, von einem Knie aufs andere, seine Kleidung sortiert, den Schweiss abtrocknet, um seine Angst zu ueberwinden. Hier muss man in einem Atemzug in der Haltung sein, no chance - und es geht! Kein Raum nachzudenken, zu zweifeln, sondern Atmen, Konzentration und durch. Unglaublich was der Mind einem sonst fuer Schnippchen schlägt.

In der Conference sprach Sharath heute  übers Sonnengebet (next time über Bandhas!) warum wieso, eben zuerst der gesundheitliche Aspekt, Surya, die Sonne steht fuer Gesundheit. Dann Aufwaermen, normal haette man frueher 7 erste, dann 5 zweite Surya Namaskars geübt. Sollen wir jedoch bitte nicht machen - dauert zu lang :) Ausserdem seien Handstände im Sonnengebet oder in den Vinyasas nicht angesagt. Handstand wird im Ashtanga erst geübt wenn man die 2. Serie und die Backbends gemeistert hat. Würde man zu frueh die Handstaende ueben, sei man nicht biegsam genug fuer die Rueckbeugen. Die Serie sei eben von Pattabhi Jois ganz wissenschaftlich entwickelt worden, und P. Jois haette dies mit T. Krishnamacharya erörtert, die Serie in der heutigen Form kam von P. Jois nicht von Krishnamacharya. Krishnmacharya haette es so gut befunden und gesagt P. Jois solle es so unterrichten.

Dann gings wiederum darum, dass teachertrainings nichts brächten.

Er fragte wer alles schon ein teachertraining mitgemacht habe. Etwa 10 Mutige haben sich gemeldet :) und dann etwas aggressiv ausgefragt was sie dort lernen wuerden. Man braucht 15 Jahre, nicht 15 Tage, um Ashtanga zu lernen und unterrichten zu koennen. Es geht nicht um Asana, sondern um innere Transformation. Das ist der EINZIGE Zweck von Yoga. So bringe es nichts die 8 Limbs auswendig zu lernen sondern sie durch eigene Lebenserfahrung mit und durch Yoga zu verinnerlichen. Heute sei das Verstaendnis, was Yoga bedeutet anders als vor 100 Jahren und in 100 Jahren eben wieder anders, wie - das kann man jetzt nicht sagen. Yoga ist allein Transformation - koerperlich und mental.

Ein sehenswerter Film dazu ist übrigens "Magic Mysore", von Alexander Medin, gedreht im Shala 2012, mit interessanten Interviews von Yogi/nis die zur Zeit im Shala ueben. Wie einzigartig sie das Üben hier im Shala empfinden.

Ja, und so war das Üben heut morgen dann wiederum einzigartig. Nach den nur 2 Wochen im Shala bisher, erst 5 mal Intermediatepractice, ist es meinen Mind durchaus wieder klar, dass es hier um inneren Fokus geht, no mind, breath by breath, kommt die Kraft wieder, und der Mut, Haltungen zu ueben die ich zuhause eher meide, jedenfalls nicht frei übe, wie Karandavasana, den Lotus im Ellbogenstand einzufaedeln - hier einfach ein must. So I try. Morgen dann wieder, in neuer Frische.

 

Dank allen Yogis zuhause, die mir das ermöglichen!
LOVE&LIGHT!

ANDREA

 

 

 

 

13. Jan. 2014

First Conference und first IntermediateMysorePractice

 

Nach 2 Wochen in Mysore fuehle ich mich den ersten Abend "normal", energievoll, obwohl ich grade sagte 20Uhr sei meine ideale Bettgehzeit. Ist so eine Sehnsucht, da ich sonst meist am Abend unterrichte, so ein lazy Abend, frueh ins Bett gehen ist also eine perfekte reine Luxusvorstellung fuer mich. Und da meine MysorePracticeZeit sehr spaet liegt, halb neun -  ist der Tagesablauf relaxed. Klar 2 mal die Woche wie am Freitag zur LedPrimary muss ich mal um 5 aufstehen oder am Sonntag gar um 4, ist jedoch leicht gegangen.

Hab jetzt nach 2 Wochen den indischen Husten und die Schwaeche einigermassen los. War heute nochmal bei dem sehr angenehmen AyurvedaArzt, der wirklich gut und kompetent half. Bluttest im Krankenhaus war negativ und wir warn sehr erleichtert. Malaria Dengue Fieber Thyphus sind Krankheiten die doch oefter vorkommen hier unter den Yogis, wie der Arzt sagte. 

Gestern war ich das erste Mal bei der sonntaeglichen Conference, ein Talk von Sharath und im Anschluss Antworten auf Fragen der students. Schwer zu zaehlen, 300 Yogis warn jedoch sicher da. Das Thema war wie oft die 8 Limbs, wie sie in den Patanjali Sutren aufgefuehrt sind. Ohne die Grundlage von Yamas und Niyamas, die Sharath im Einzelnen nochmal erklaerte sei Yoga inhaltslos, reine Gymnastik, so wie Yoga in den Westen exportiert wurde bzw dort ankommt - ohne die Huelle, die Lebensphilosophie des Yoga, die als erstes auf der Empfehlung von ahimsa beruht . Gewaltlosigkeit in Gedanken Worten und Taten. Das schliesst die vegetarische Lebensweise mit ein. Ohne Klarheit ueber den Yogaweg als inneren, spriritueller Weg ist Yoga nicht zu denken. Dazu gehoert Tapas, taegliche Übung von Asana, Pranayama Japa / Mantra Rezitation, und Meditation, ebenso Selbstreflektion, Leben von bewussten friedvollen Beziehungen. Dann natuerlich Ueben ueber lange Zeit - nicht denken, man koennte in vier Wochen groß weiterkommen :( so wie eben viele Westler hierherreisen, und meinen in 4 Wochen schnell mal weiterzukommen, nee, so gehts nicht :) also wer herkommt sollte also schon mal 2-3 Monate einplanen :) um einen klitzkleinen Progress erwarten zu duerfen.

Nun, ich kenne das. Auch ich diesmal "nur" 6 Wochen, ja, ich weiss in 6 Wochen kommt man hier nicht weiter. Immer vergehen 1-2 Wochen mit Krankheit und Eingewoehnung, dann bleiben knappe 4, in denen man grad mal in seine Kraft kommt, Aengste überwindet, Stamina entwickelt um "weiter"zukommen.

Ausserdem bin ich nun doch schon running 55, und da hindern immer mal Zweifel den Fuss der Kraft am weiterkommen.

Heut konnte ich mir kaum vorstellen die Intermediate auf meiner Matte zu bewaeltigen. Also erst mal 12 Surya Namaskar, slowly, um in eine Art Trance zu kommen, mit Hilfe meines Mantras im Atemrhythmus, um klar konzentriert zu sein. Ich war bereit nach jedem Asana die Matte zu verlassen. Nummer 8 ist Kapotasana, nun lange nicht geuebt, aus vielen Gruenden. "Only wrong technic" diese Worte von Sharath sind mir im Ohr, im Bewusstsein, und so lehne ich mich zurueck, im Vertrauen die rechte Technik zu beherrschen, und siehe da die Waerme und gewusst wie brachten mich recht gut in die Haltung - puh erstes Hindernis ueberwunden, und dann easy durch bis Pincha. Hatte recht viel Platz um mich, was beruhigend ist, wegen Umfallen, und obwohl die Arme wegrutschen auf der nassen Matte gewann ich Balance. Dann oh weh Karanda, das ist hart, da ich nie jemand habe der mir zuhause dabei hilft. Also Monate nicht geuebt. Hatte großes Glueck und Sharath half mir. Bin hier schon uebel gestuerzt zuweilen, wenn mir jemand nicht klare Hilfe gab. Dann noch Mayurasana, das letzte Asana das ich in Mysore uebe. Sharath hatte mich gleich zu Beginn gefragt bis wo ich hier denn geuebt haette? Ich sagte dass ich in London die ganze Intermediate mitgeuebt hatte. Nun - London? interessiert ihn nicht in Mysore meinte er mit einem Laecheln. Hm, weiss nicht, ob ich ernsthaft dachte, dass das eventuell anders sei? Logisch, Mysore ist MysoreStyle. OnebyOne, Perfektion meinte er am Sonntag sei important. Naja, also denn, step by step :) ist im Alter von 54 zwar eine vage Sache :) aber es zaehlt ja der Weg und die Freude. Die war heute nach großer Angst am Morgen dann doch wieder klar mit dabei!

 

Namaste und -
trust! ist der einzige Fuss der Kraft zum Weiterkommen!

ANDREA

 

 

 

 

 

7. Jan. 2014

Harte Landung in Mysore

Huh, der letzte Blog 2 Wochen her? Am letzten Samstag, also vor 10 Tagen verliessen wir Kolkata, und waren sehr froh, die Zeit dort gut verbracht zu haben. Ja, der ChristmasMusikAbend war wirklich spannend gewesen, so interessant, die canadischen ProfiMusiker, die in Kolkata indische Musik studieren. Beide sind bei einem GesangsLehrer und der eine spielt indische Ragas auf Saxophon und der andere hat einen extra E-Bass entworfen um auf ihm indische Rhythmen zu spielen die den Klaengen der RudraVeena zum verwechseln aehnlich sind /  http://www.youtube.com/watch?v=g-SjHc4t13k / hier sieht man Justin mit seinem selbst entworfenen Bass, am Ende kommen eher indische Klaenge.

Wir hatten danach noch 3 Tage bis zur Abreise, Govinda hatte noch sein Instrument gut einstellen lassen, kleine technische Details warn zu aendern. Am letzten Tag warn wir  im KaliTempel, quasi ein touristisches Must, von dem Kolkata seinen Namen hat und der vorallem bekannt wurde durch den beruehmten Mystiker Ramakrishna, der dort lebte.  MenschenMassen besuchen taeglich den Tempel und alle werden vorbeigeschleust am Heiligtum, der roten dreiaeugigen Goettin Kali im beruehmten Steingesicht. Einen kurzen Blick konnten auch wir von ihr erhaschen. Wir schlenderten noch durch die anliegenden Gassen und genossen das bunte durch alle gesellschaftliche Schichten gehende Treiben.

 

Am Samstag war unser Flug nach Mysore, morgens um 10Uhr, und alles ging gut. Nach 5 stuendiger Taxifahrt erreichten wir Mysore.

Nach Kolkata kam uns Mysore erst mal wie ein Luftkurort vor.
Blaetter waren wieder gruen, der Himmel wieder blau. Über 30 Grad haben wir im Moment, eher heiss fuer die jetztige Winterzeit.

So und wieso nun der lange Gap? Da wir beide schon fast ne Woche krank warn und noch sind - fettes indisches Fieber, Schwaeche pur, Husten die ganze Nacht hindurch in meinem Fall.
Gestern warn wir endlich bei dem uns empfohlenen AyurvedaArzt, da es keine Besserung gab, und das war nun hoffe ich die Wende und ein klares Ergebnis, ob das Fieber nicht DengueFieber sei oder was sonst wie der Arzt sagte noch hier ueblich sei. Den Husten hat wohl fast jeder hier zur Zeit mehr oder weniger schlimm. Auch SharathStimme war weg, erzaehlten die Yogis, eine gehauchte LedClass kam vor.
Jo, es ist eben so, dass sich in Indien immer alles verschaerft anfuehlt, und man das Gefuehl hat es geht gleich gar nix mehr. Die sehr kraftaufwendigen Vorbereitungen um hierzukommen, mit unseren Zielen zu Musik und Yoga scheinen dann erstmal im Wind zu verfliegen.

Nun sind wir jedoch wieder auf dem Weg nach oben und hoffen dass es alles besser wird!

So war heute mein zweiter PracticeDay im Shala, und hab mit Freude wieder die Atmosphaere im Shala geschnuppert. Das Gefuehl, kraftmaessig noch gar nicht ueben zu koennen verflog recht schnell und jetzt wird hoffentlich jeder Tag besser gehen.


Namaste und drueckt uns gern die Daumen, dass es weiter aufwaerts geht!

ANDREA&GOVINDA

 

 

 

24.12.2013
ChristmasEve

 

Schon 1 Woche unterwegs! Langsam wird der Koerper wieder kraeftiger, und ich taste mich heran an an die SecondSeries. 4 Tage Primary geuebt, an sich sollte es 1 Woche sein, jedoch da ich in Mysore noch 1 Woche Primary ueben muss, hab ich gestern begonnen Intermediate zu üben. Taste mich an die intensiven Rueckbeugen heran, an die 7 Kopfstaende, um Kraft zu bekommen.
Um das Bett passt genau die Yogamatte und ein Tuch fuer Govinda um die Sursringar zu spielen.

 

Die Fahrt vor 3 Tagen zum Konzert war eine Fahrt durch Kolkatas Hoelle. Sicher nicht die schlimmste, jedoch fuer uns wars genug.
Dichter Verkehr zur Rushhour lies die fuer 1 1/2 Std gepante Fahrt mit stop&goes doppelt so lang werden. Es ging durch den "bypass" in den Norden Kolkatas. Durch dichten Smog fuhren wir entlang der Umgehungsstrasse kilometerlang am nach Kloake stickenden Fluss vorbei. Am Strassenrand und inmitten von Kreuzungen Schlafplaetze unter freiem Himmel, mitten im Dreck und Gestank.
Howrah - war frueher, wie die Gastgeberin sagte, vor 15 Jahren noch eine gemuetliche ruhige Ecke mit 2 Autos im Dorf, weit stehenden Haeusern, Aussicht und Ruhe. Nun lag es inmitten Kolkatas.

Wie es moeglich sei hier zu leben? Sie ist gluecklich, sagt die deutsche Gastgeberin und Taenzerin, die 15 Jahre mit einem indischen BrahmeriKathak Taenzer lebte, der hier zuhause war.

Das Konzert war der Himmel, sodass die Hoelle schnell vergessen war. Ein Saenger den wir auch vom letzten Jahr schon kannten, Shayon, sang wieder das wunderschoene Om Namoh Narajana, und ein Adhi Shiva Lied, das mich im Herzen beruehrte. Die Fahrt hatte sich schon dafuer "gelohnt".
Die Kolkata-SursringarMission ist soweit geglueckt, hinter mir höre ich immer klarer werdende Toene, auf dem meditativen Instrument, einer Mischung aus Sitar und Sarod, ein superinteressanter Klang!
Gleich kommen Musikerfreunde zu Besuch, die wir schon vom letzten Jahr kennen - so wird das Instrument heut im Reigen anderer eingeweiht werden :) die schon gespannt sind, ein solch seltenes Instrument zu sehen.

Wir wuenschen Dir und Deiner Familie "HappyChritmas" und Gesegnete Weihnachtstage!

Andrea&Govinda

 

 

 

21.12.2013

KOLKATA!

 

Namaskar! Wie schoen diese Begruessung wieder zu hoeren!

Eine dicke Smogwolke verbirgt den Blick auf Kolkata bei der Landung. Bin gespannt wie es sich anfuehlt, von D aus direkt in diese fürs Auge und den westlichen mind  kaum zu verarbeitende Szenerie einzutauchen. Im Taxi, auf dem Weg zu unserem Freund der Gedanke - das ist das garantiert das letzte Mal Kolkata - nie wieder in dieses Chaos.
Ein Streik in Kolkata half uns, den Dreck und Verkehr am ersten Tag besser zu packen. Es war zu easy, dass es sich kaum nach Kolkata anfuehlte. Gestern, am zweiten Tag die Wege mit dem Taxi und zu Fuss durch die Rashbihari Road, Kolkata mit vollem Gewuehl, ja, das war die Erinnerung, das ist Kolkata! Es ist nicht moeglich die Szenerie mit dem Foto einzufangen. Es ist nicht einfach die Armut, es ist das fuer das Auge die Nase die Empfingung kaum Einzuordnende. Im Sehen, im Fuehlen musst Du sofort einen Abstand gewinnen, um nicht in Deine westlichen Kategoriuen zu fallen. Nur so geht es anzunehmen, was auf einer ganz anderen Ebene zutiefst liebenswert ist.
Ich freue mich hier zu sein. Klar wir haben es wunderbar - hier bei einem Freund zu leben, in einer Schwingung von Musik und Meditation. Sonst waere alles anders.
Wiedererkennung, Wiedersehensfreude ist da. Schon ein wenig kennen wir uns aus in der großen Stadt. Gestern war ich zum ersten Mal ein wenig allein unterwegs. Kleine Wege, mit dem Riksha, ein paar Fahrten, Strasse auf und ab, und doch aufregend, sich nicht zu verirren im Viertel von kleinen Straesschen.

Wie immer ist Indien das Mikroskop dessen was ist -  bis ins Innerste Eingemachte, bis in den  Dschungel der Gedanken und Emotionen.

Surrender, Hingabe, Reduktion auf das was jetzt ist, das lehrt Indien direkt und ohne Puffer - Wachheit ist gefragt.

Gleich begleiten wir unseren Freund zu einem Konzert, er spielt heute abend auf Rudra Veena,  mit weiteren Musikern wird heute abend eine Darbietung nordindisch-klassischer Musik, u.a. Gesang und Tanz sein.
Also alles gut im Moment!
Wir haben ein für Govinda bestelltes Instrument abgeholt und es schaut wunderschoen aus. Eine Sursringar, ein auch in Indien nur selten gespieltes Instrument wartet entdeckt und gespielt zu werden!


Nun, es geht los!

NAMASTE everybody! von Govinda&Andrea

 

 

Sharath Rangaswami in London 25. - 30. Aug. 2013

Es ist der dritte Tag in London. Nachdem mir die Nachricht zuging, dass Sharath in London 5 Tage hintereinander eine Led Intermediate geben wuerde, war ich Feuer und Flamme, und wollte es als willkommenen Impuls nehmen, intensiv zu ueben. Nun das war es auch, und nach 3 Tagen bin ich wirklich happy hier sein zu duerfen. Ich denke die meisten die an der Led Second teilnahmen waren aufgeregt.  5 Tage Led Intermediate gibt es nicht oft. Bisher hat Sharath es in den USA, dieses Jahr auch in Helsinki und Kopenhagen angeboten. In Mysore ist Led Intermediate immer nur einmal die Woche, am Sonntag, und wenn ich 6 Woche dort bin, nehme ich vielleicht drei Mal daran teil. In der ersten Woche übt man noch bei der Led Primary mit, dann mal Ladies Days, dann mal unfit... so ist es jedenfalls noch nicht sooo oft moeglich gewesen an der geführten Intermediate teilzunehmen. Letzten Winter in Mysore ging es ziemlich gut und so war ich mutig genug mich anzumelden.

Von den etwa 40 Yogi/nis die für dieses Special aus aller Welt anreisten, kenne ich vom Sehen aus Mysore etwa ein Drittel :) so ists ein richtiges MysoreFeeling beim Üben!

Sharath ist richtig gut drauf, und es ist tatsaechlich so, dass er hier in Europa milder ist, so dass ich bis zum Schluß inklusive der 7 Headstands mitueben kann. Am ersten Tag war ich vor Überraschung nicht mutig genug in den zweiten und dritten Headstand hochzugehen, dann am zweiten Tag war es klar, was das Programm ist, und der Körper erinnerte sich wieder an frühere Gewohnheit. 

Der Hit war heute die Pranayama Class. Wie ich hörte, wenn es richtig ist, die erste Pranayama Klasse die Sharath seit Jahren gab? Die Klasse war für diejenigen die mit ihm oder Sarasvati die Intermediate abgeschlossen haben. Es waren also etwa 30 Leute, eine kleine Gruppe die ganz nah zu Sharath aufruecken durfte. Alle übten bauchfrei :) sodass er den Atem sehen konnte. Zuweilen hiess es "you are not ready for it - next time". Ich stand schon auf, jedoch war jemand hinter mir gemeint - uff. 

Das war richtig klasse und interessant, von Sharath selbst die Pranayama Anleitung zu bekommen (nachdem er es selbst vorführte), straight, indisch, just do it, gleich mit 25 Schlaegen kumbhaka / Atemstille nach der Einatmung :) mit dem smartphone getimt zur Kontrolle! Sehr berührend auch die ShantiMantras die wir zu Beginn mit ihm singen durften.

Heute dann, bei der zweiten PranayamaClass von dreien, schnappten viele nach Luft und Sharath ging erst weiter, wenn das passierte :) Wir schafften wieder nicht mehr als 18 Sekunden nach dem Ausatmen und 28 nach dem Einatmen / gecheckt mit dem timer :) Er empfahl dieses Pranayama 3-4 mal die Woche. am Besten nach der Praxis zu Üben. Allerdings nur fuer diejenigen, die die Intermediate abgeschlossen haben, da man sich ansonsten mehr schaden würde. In unserer Gruppe sah er, dass viele noch mit Posture / enger Lotus / Aufrichtung und Jalandhara Bandha / Dehnung der Atmung zu arbeiten hätten. Eventuell moechte er eine kleine Gruppe in Mysore unterrichten, wir würden es dann auf facebook sehen (joking!) :)

Morgen last Intermediate und dann noch ne Primary am Freitag, mal schaun wie die insgesamt 220 Yogis in die Halle gehen!

 

Heute also die letzte Intermediate! Alle atmeten sichtlich auf, im Sinn von "I survived it" :) Mir geht´s genau so! Bin superfroh es geschafft zu haben, und trage neben immer noch ziemlichem  Muskelkater - viel Freude und Motivation back home.

 

Die Pranayama Klasse hat mir wieder richtig gut getaugt. Sharath erklärte super den Effekt des Ashtanga Pranayama: Es reinigt alles "sounds" vom mind und macht den göttlichen TonStrom hörbar! Als er es erklärte wurde es mir bewusst, dass es tatsächlich so geschah.

 

Was übrigens auch sehr schön war, war die Conference am ersten Tag! Sharath wird immer tiefer und philosophischer und gibt wunderbare Antworten viel in Bezug zu Patanjali. Wir sangen einen wunderschönen Guru Bhajan "was wären wir ohne den Lehrer, ohne die Hingabe an den Guru".

Liebevoll und in sich ruhend, immer mehr seinen Weg findend, so empfanden viele Yogis an diesem Tag Sharath.

 

PS: Paar Bilder aus London findest Du in der Gallery.

PSS: Einen Eindruck einer geleiteten Second Series gibts auf you tube

"Ashtanga Yoga Intermediate Series led by Sri K. Pattabhi Jois"

 

LOVE&LIGHT&HAPPINESS from London!

ANDREA

Mysore - Kolkata Winter 2012/13

9. Februar 2013
Schneeflocken tanzen vor blauem Himmel!

Back home. Verarbeiten von den vielen intensiven Eindruecken.
Mit dem Herzen noch dort mit den Beinen schon hier.
Die Stille geniessen.

Es waren noch wunderbare und aufregende Tage. Ich bekam richtig Lust das Kolkata zu erkunden. Leicht zu sagen, von so einer wunderbaren Gelegenheit, bei C. zu wohnen, in einer hellen lichten, meditativen klaren Umgebung

Der Konzerttag bei C. - von morgens 10Uhr bis in die Nacht spielten 18 Musiker aus West und Ost nordindische klassische Musik. 70 Gaeste genossen die Beitraege von DrupathGesang, Sitar, Sarod, Saxophon auf indischen scales und RudraVeena, die selbst in Indien kaum mehr gespielt wird. Ein wunderbarer Austausch fuer die Musiker. Die KolkataTaufe fuer Govinda, sein erstes Konzert dort, im Zentrum der indisch-klassischen Musik, mit superschoenem Feedback. Am naechsten Tag alles aufraeumen, Putzen, relaxen. Nochmal zum HemenShop, dem legendaeren Sarodbauer. Das war beeindruckend: Nach einer Woche hatten wir schon den Eindruck der Laden sei aufgeraeumt, der uns vor ein paar Tagen noch geshockt hatte. Nee, es war alles beim alten, nur unser Blick hatte sich entspannt, die Konditionierungen schon ein wenig geloest.

Mit der Metro, die sich als eine der saubersten Orte entpuppte, quer durch Kolkata. Wir laufen weiter den lauten verstaubten vermuellten Strassen entlang,. ich mache Fotos auf dem Weg zu weiteren Shops im Musikviertel. Die Laeden und Handwerksraeume in Mitten von Wegen und Treppen voll Unrat, nicht zu fassen. Bekomme Lust große Tueten zu nehmen und irgendwo zu beginnen, den Muell wegzuraeumen. Warum ist das so anstrengend fuer uns - Laerm, Luftverschmutzung, Dreck Armut zu sehen, ueberall wo die Augen hingehen, ist es wie ein Angriff auf unsere gewohnten Konditionierungen.

Und doch scheinen die Menschen dort relaxed, zufrieden und froh.

Ich hoffe ich behalte mir etwas von dieser Entspanntheit und Gelassenheit. Nicht wieder gefangen zu werden im Land der tausend musts an einem Tag. Das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Die indische Formel tomorrow - 100%, tomorrow garantee, hat was. Man weiss, es wird sehr wahrscheinlich was passieren, zu einem Zeitpunkt wo es angesagt ist. Alles notwendige passiert through Him, und wir tun unser Bestes dazu. Doch unser Bestes kann nur geschehen durch Hingabe, und Hingabe geht nur mit einem entspannten mind. Es geht nichts zu erzwingen. Dies ist nicht zu verwechseln mit Nichtstun oder Beliebigkeit. Ein klares schedule und tapas - Ausgerichtetheit gehoeren selbstverstaendlich dazu. Doch innerhalb dessen geschieht was geschehen soll. Mit der Wachheit eines entspannten Geistes im Bewusstsein, dass wir in einer an die Zeit gebunden Huelle hier verweilen, durch die Gnade des Einen. Und das lehrt mich immer wieder diese Indien-Reise:
Einfachheit. Hingabe. Andacht. Entkonditionierung, im Hier und Jetzt - im Herzen - zu sein. Reinheit, i. S. von: Seinen eigenen Weg zu finden und zu ihm zu stehen. Dankberkeit fuer alles was geschieht und geschehen darf, wenn wir unsere Aengste und Gebundenheiten ueberwinden.

Dank all meinen Lehrern, meinen Naechsten und den scheinbar Fernen - alles und jede/s/r mag mein Lehrer sein. Solange Respekt da ist vor dem Andern. Dem andern Ich.

Beginne bei Dir - Frieden innen - Frieden aussen.
Du bist alles und alle/s ist/sind in Dir.

So vielen Dank an alle die mich und uns  unterstuetzt haben, dass diese Reise geschehen konnte!

Bis zum naechsten Mal - whenever :)
- dann vielleicht wieder aus Kolkata...

NAMASTE!
Check this out:
latest film von einer Freundin /  aus Mysore - Mariella Cruz - must see!
https://www.youtube.com/watch?v=S5JOhxgDswQ

Ad: Namaste!
http://www.youtube.com/watch?v=YcgNJ7cgDVs

Latest Kirtan in Mysore
https://www.youtube.com/watch?v=7lKeCFHXZWI&NR=1&feature=endscreen

Kino im MysoreShala
https://www.youtube.com/watch?v=diPJ0r-QTGU&feature=endscreen&NR=1

ANDREA

PS - lade morgen noch die restlichen Bilder aus Kolkata hoch.
Enjoy!


2. Februar 2013
Bemerkung zur Gallery

Hi again, habe gerade Bilder in die Gallery geladen.

Es war etwas verwirrend, von der Reihenfolg der Bilder her, da Govindas und meine Bilder gemischt sind. Du hast eventuell manche Bilder schon mal angeschaut. Sie sind jetzt in der Reihenfolge so, dass die Kolkata Bilder auf den letzten Seiten sind :)

Viel Freude beim Eintauchen in einen flavour of India!

1. Februar 2013
The Kolkata

Ich werde nun grad noch die letzten Bilder aus Mysore hochladen, dann einige aus Kolkata, die Du daran erkennst, dass Mysore mit den Palace-Elefanten endet, und Kolkata beginnt mit dem gruenen Papagei :)

Ein Sonnenstrahl bricht durch den heute dichten grauen Himmel ueber der Stadt. Nach 6 Wochen Indien / Mysore dachten wir gut vorbereitet zu sein, auf eine der groeßten Staedte der Welt. Ich hab heute gegoogelt: Gehoert Kolkata zu den dreckigsten Staedten der Welt? Nein. Zu den 10 groeßten? Jaein. Bezogen auf das GangesDelta: Ja - 150 Millionen Menschen wohnen hier, 1600 etwa auf dem qm, das ist die zweitdichteste Besiedelung nach Tokio (37 Millionen / 2400 etwa auf den qm :).

Bezogen auf den Stadtkern: Nein. Da sind die vordersten 3 Tokio / MexicoCity und NewYork. Dann kommen von den indischen Staedten auch Bombay an erster und Delhi an zweiter Stelle, mit etwa 10 Millionen. Kolkata hat nur 5 Millionen im Stadtkern. Und doch: Nicht nur das Gefuehl ist, dass die Luft super schmutzig ist - bei einer Putzaktion in einer wunderschoenen supersauberen Wohnung eines Freundes, als Vorbereitung fuer den Konzerttag am Sonntag schuetteten wir kuebelweise das schwarze Putzwasser weg. Govinda meinte er koennte das Wasser nach 1 Stufe im Treppenhaus wechseln, C. sagte nee, nimm 5 Stufen auf 1 Eimer - das reicht :) Wirklich es war shocking am ersten Tag vom Flughafen durch die Stadt zu fahren. Es ist nicht zu beschreiben und auf Bildern nicht einzufangen. Die Bilder sehen immer malerisch aus. Was wir sehen und empfinden, nach einem kleinen Ausflug greift den europäschen mind und body an. Dazu kommt viele Freunde sind krank, und wir schweben oft in einem Zustand, dass Fieber aufkommt und dann wieder geht. Fuehlte mich ganz fragil, sodass ich die Wohnungen in denen wir wohnen haetten koennen, einfach nicht packte. Ich brauchte shelter, klare friedvolle Umgebeng und so hatte C. Mitgefuehl und wir konnten bei ihm bleiben - was ein Riesensegen ist, von so einer schoenen Umgebung aus Kolkata zu erleben.

Solange ich gesund bin - nun - no problem hier zu sein auf eine Art. Dann wieder: Nee, geht überhaupt nicht. Auf der Strasse faehrt alles durcheinender: Autos, Fussgaenger, von Hand gezogene Rikshas (ja, gibt es noch), von Fahrraedern gezogenen Rikshas, von Fahrraedrn gezogene Boxen, an sich Schulrikshas (in einer Box wie Du sie in der gallery siehst sitzen 10 Kinder), Busse, RikshasTaxis - alles in handbreiter Dichte zu erleben. So scary eine Strasse zu ueberqueren. Und dann die Menschen hier, ganz anders als in Mysore, sprechen kaum englisch, haben noch kaum Westler gesehen.

Nun, es ist spannend, solange man gesund bleibt, ist alles gut, und mit Staunen, Abwehr und Freude zu erleben. So im Hemen"Showroom", dem bekanntesten legendaeren Musikinstrumentenbauer in Kolkata. Heute führt sein Sohn den Laden. Wenn ich sage kleiner verstaubter Laden klingt das recht nett. Nee, so abstoßend und so holy zugleich, hab ich noch nie etwas in einem erlebt. Der Laden mit dickeingestaubten (das ist hier einfach im Nu so...) Tueten mit Instrumenten, das uebliche indische MessyChaos ueberall und in jeder Ecke. Bilder von beruehmten indischen Musikern an den Waenden, no charm at all, äußerlich - und doch mir liefen die Traenen durch, es war so eine wundervolle Energie an diesem Ort, wie sonst nur an wahrhaft heiligen Orten. Eine dicke Ratte durchquert den Showroom, der Besitzer gruesst sie freundlich. Nee, man packt es nicht, mit welcher hingebenden Art einem eiskalt Fantasiepreise fuer 2 Kokosnussplektrums Abgeknuepft werden. Das heilige und das banale, komplett unverstaendliche am selben Ort. Noch haben wir nur kleine Ausfluege gemacht. Gewoehnen uns langsam an die Luft und an die fordernde Umgebung. Erkunden, erfuehlen, und freuen uns auf Sonntag, an dem von morgens 10 bis nachts hier ein Konzerttag sein wird. Hab heut schon eine Art bengalischem ProbeChai gekocht - Assam mit einem Drittel Darjeeling, weniger Milch, keine Gewuerze und viel Zucker, so viel, dass der Loeffel steht - so soll er sein.

Noch vier Tage - zwischen Freuede hier und Sehnsucht nach home :) Ich werde noch mal berichten.

ALLTHEBESTFORALL
ANDREA&GOVINDA

 

24. Januar 2013
Mysore - lastdays

Wow, was vergeht die Zeit schnell die letzten 10 Tage und wir haben noch 4 Tage hier in Mysore, am Montag fliegen wir nach Kolkata.

Jetzt nach 6 Wochen könnte es grad so schön weitergehen, wuerde sagen, ich hab mich erst in der letzten Woche eingelebt :) - jetzt noch 4 Wochen zu bleiben wäre ideal, besonders vom Yoga her. Sharath gibt an sich kaum neue Asanas wenn man fuer hier - doch kurze Zeit da ist. Dazu kommt, dass es eben klar 4 Wochen dauert bis die Kraft da ist, weiterzugehen. Letzte Woche hab ich hauptsaechlich fuer mich geuebt - Ladies Days drei Tage, und eine dicke Muskelverspannung im unteren Rücken, irgendwie war ich durchs viel am Computersitzen ueberlastet, sodass ich mich kaum mehr bewegen, buecken und geschweige denn hochkommen konnte. Das ging nur noch mit Stuetze der Haende. So bin ich mit vielen extra kleinen Vinyasas, vielen Ausgleichhaltungen und sehr genauem Spueren, was moeglich ist, und was nicht und das ist immer wieder supererstaunlich - 2 Tage slowly durch die Primary gekrabbelt, und nach weiteren 2 Tagen konnte ich die Intermediate wieder fuer mich ueben, allerdings noch kaum sitzen :) Montag war ich wieder im Shala, und wenn, dann gibts grad nur Montags neue Asanas :) und konnte dann, nachdem mir Sharath in Karanda half, auch weitergehen zu Mayurasana. Die meisten Frauen bekommen Hilfe in Karanda, und doch gibts unwahrscheinlich viele, vorallem Asiatinnen, die die Kraft haben allein runterzugehen. Heute hab ich mal in der Umkleide die ladies aus Asia also China Japan Korea Singapore gezaehlt - ich denke, dass mindestens ein Viertel der Yogi/nis hier aus diesen Laendern kommen! Sie sind die most ambitioned Ashtanga-Yogis. Haben den unglaublichen Fokus und enorme Kraft dadurch.

Wir waren die letzte Zeit mehr unterwegs, in unserem Lieblingstempel, TrineshwaraTemple, tausend Jahre alt, der in die Mauern des Mysore-Palace integriert ist. Leider darf man da keine Fotos machen, vielleicht gelingt es uns wenn wir zum Abschied nochmal untertags vorbeischaun. Dieser Tempel hat so eine stille Atmoshaere, und es sind nur wenige Besucher/Inder da, am Donnerstag zur Dakshinamurti Puja. Dakshinamurti ist Shiva als der hoechste Guru, der Lehrer der Lehrer, der seine Weisheit und Energie in Stille uebertraegt. Immer am Donnerstag / Jupiterday ist diese Puja, die sehr powervoll ist. Wir brachten Rudrakshaketten zum weihen und liessen eine dicke fuer die Gottheit zurueck.

Govinda hatte ein Konzert, es war organisiert / vermittelt durch seinen Lehrer. Die Zuhoerer waren voller Freude, dankbar und begeistert.

Paul Livingstone spielte auf Sitar, er hat 25 Jahre bei Ravi Shankar gelernt und auch bei Pandit Taranath, Govindas Lehrer. So spielte jeder, begleitet von Tabla, einen Raga, und dann noch ein „Jugalbandhi", bei dem Läufe auf Sitar und Sarod sich abwechslen, und beide auch gemeinsam spielen. Es ist superschoen und interessant, dass dies moeglich ist.

Beide haben in der gleichen Traditionslinie / Gharana gelernt. Diese geht zurueck auf Baba Allauddhin Khan (der Mozart Indiens), Ali Akhbar Khans Lehrer und Vater, und Ravi Shankar, dessen Schwager. So kann ein Lehrer auf Sarod unterrichten (wie P. Taranath es letzte Woche machte), und die Schueler spielen auf Sarod und Sitar. (War bei einer lesson dabei, der Lehrer spielt in haarstraeubendem Tempo, die Schueler nehmen auf was moeglich ist :)

Morgen spielt Govinda ein weiteres Konzert, diesmal vor YogiPublikum in einem WestlerCafe, hoffen jedoch dass auch indische Freunde kommen werden.Freu mich drauf!

Ansonsten haben wir gestern gepackt und sortiert, was wir im Paket zurueckschicken, diesmal per airmail, da die Post so teuer geworden ist. Kostete vor 2 Jahren noch die Haelfte. Nun das ist eh ein merkwuerdiger Mix, manches ist im Preis fast gleich geblieben (zB: Essen, Riksha) und manches ist extrem teuer geworden (hier in Gokulam flippen die Vermieter aus und verlangen teils westliche Preise! Das macht keine Laune, viele Yogis mieten deshalb jetzt die Wohnungen ganzjaehrig).

So schliessen wir hier langsam ab, am Samstag ist noch ein Konzert von Govindas Lehrer, davor meine Sitar zurueckbringen, am Sonntag die „Kueche" einpacken und quasi die Wohnung hier wieder aufloesen. (Vieles kommt in eine Box, die dann hier in Mysore gegen Miete bis zum naechsten Besuch ruht.)

Auch wenn diesmal einige Hindernisse da waren, wir hatten ein schoene Zeit, haben viel geuebt, gearbeitet, gelernt und schoene Begegnungen gehabt.

Indien wie immer ist eine echte Herausforderung, an body and mind :) oft komplett unverstaendlich in Begegnungen, und gleichzeitig birgt es so viel an sweetness, Schönheit, und Hingabe.

Nun bin ich gespannt auf die naechsten Tage und schreibe wieder aus Kolkata.

NAMASTE - Yogis und Freunde!
ANDREA

PS - ich versuche jetzt noch Bilder in die Gallery hochzuladen.
Gut, das hatte geklappt, kamen jedoch noch einige aus Mysore dazu, die ich grad in Kolkata hochlade.

Und - wow, in Kolkata macht das fotografieren fuer mich wieder richtig Freude! In Mysore hatte ich das Gefuehl, alles schon 2 mal fotografiert zu haben :)

Und nun das Unbeschreibliche: „The Kolkata"

 

14. Jan.2013
Sankranti

Wenn wir im Januar hier sind, erleben wir das Erntedankfest - Sankranti. Immer wieder erstaunlich die gelb und bunt angemalten Kuehe zu sehen, die an diesem Tag besonders wach sind, da für sie ueberall etwas zu fressen angeboten wird. Heute durften sie allerdings nicht uebers Feuer springen, da dieser Feiertag auf den Montag fiel und da ist irgendwie cowbirthday, gabs heute kein „cowjumping :) übers Feuer.

Wir sind ein wenig durch die Strassen gezogen um zu fotografieren, allerdings waren die Strassen heut leer, hatten wir nicht so bedacht, da es ein holiday ist. Doch wir fingen die Atmoshaere ein - und ich habe mich nun endlich an meine gallery auf meiner webpage getraut, ist immer ne Überwindung, da es paar Stunden dauert bis ich mich wieder einarbeite. Ausserdem hab ich die gallery nun mal umgestellt dass keine Kommentare zu den Bildern mehr möglich sind, da es leider immer wieder mal Besucher gibt die das ausgiebig missgebrauchen :(

Gut, so habe ich mal nen Anfang gemacht mit neuen Bildern unter Mysore 2012/13.

Die Nachbarn besuchen sich heute an Sankranti gegenseitig, die Kinder uebergeben einen Teller, auf dem ein Stueck Zuckerrohr, eine Getreideart zum knabbern und eine sweety-Mischung getauscht wird. Heute warn wir bei einem indischen Freund zu Sankranti eingeladen, der mit mir freundlicherweise in früheren Jahren oft auf Tempeltour ging. Er weiss so viel ueber die religösen Braeuche und es ist immer wieder interessant Details zu erfahren, wie heute, warum man hier am Liebsten auf Bananenblättern ist. Es harmonisiert den Blutdruck, und unterstuetzt die Verdauung.

Der Puja /Gebetsraum ist nach Nord-Ost ausgerichtet, um Ruhe und Kuehle zu finden, die Kueche richtet sich nach Sued-West, wo die Waerme gebraucht wird, der Wohnraum mittig, ist angenehm klimatisiert.

Auch Sharath sprach gestern in der Konferenz darueber, dass, wenn ein Haus gebaut wird, zuerst das wichtigste - der Pujaraum und sein Ort und seine Ausrichtung bedacht wird. Dann auch, wohin der Eingang gerichtet ist, eben Richtung Osten / der Sonnenaufgangsseite, sodass gute Energie ins Haus stroemt.

Der Pujaraum ist das wichtigste in einer indischen Familie. Vor jeder Handlung wird von kleinauf ein Gebet gesprochen. Schon beim Aufstehen das erste Gebet an Lakshmi, Ganesha und Saraswati, noch bevor irgendwas anderes getan wird. Er sprach darueber wie sie als Kinder immer schon in einem religiösen Bewusstsein aufwachsen. Vor jeder wichtigen Handlung, vor jedem Lernen, vor dem Kochen etc., vor jedem neuen Beginn steht ein Gebet. Das war auch das Thema von Sri Sribhashyams Workshop das letzte Mal (jüngster Sohn von T. Krishnamacharya, bei dem ich immer wieder Seminare besuchen kann), dass Inder natürlicherweise in Hingabe an Gott leben. Es ist nicht was ein Inder lernen muesste. Aus diesem Grund, so Sri Sribhashyam unterrichtete sein Vater Westler anders als Inder. So waehlte er für die Westler für den Yoga den Namen „lebenserhaltende Übungen", anstelle Yoga.

Sharath sagte am Sonntag zu Beginn der conference: „It looks like a khumba mela of Ashtanga Yogis." :)

Es ist sehr schoen, dass Sharath jetzt viel mehr über den Yoga im Sinne von Transformation spricht. Das war das Thema bei jeder conference. Klarzumachen, dass, und warum Hatha Yoga als drittes Glied der acht Ebenen des Yoga, Vorraussetzung ist, um die andern Glieder zu meistern oder zu unterstuetzen. Es geht um Reinigung auf allen Ebenen, darum, innere Stärke zu erfahren, ohne die die wechselnden Fluktuationen des mind nicht zu erkennen sind, und darum, in seiner Mitte bleiben zu koennen. Nur dann koennen wir tiefer eindringen und das Bestaendige / Wahre / Göttliche, vom Unbestaendigen, nicht dauerhaft glückbringenden unterscheiden lernen.

In meiner Praxis war an sich heute, nach 4 Wochen der erste Tag, an dem sich mein Körper annaehernd kraftvoll anfuehlte. Es ist immer so gewesen und auch diesmal so: Es braucht 5 Wochen um an den Punkt zu kommen, wo der Koerper sich wie ein starkes Gummiband anfuehlt, einheitlich, wach und der mind Focus und Stabilitaet findet. Trotz wirklich fast andauerndem Husten Schnupfen Erkaeltung, die umgeht, finde ich slowly zu meiner Kraft.

Gestern war Led Intermediate und ich habe ziemlichen Respekt davor gehabt. Es fuehlt sich jedoch langsam als funfactor an, da es mir nicht mehr schwer faellt, im Count in die Haltungen zu gehen. Da ich so uebe wie mein Lehrer es mir von Beginn an sagte, mindestens 8 Atemzuege in den Haltungen der Zweiten Serie zu bleiben. Frueher blieb man eh laenger als 5 Atemzuege in den Asanas - das kann man schoen nachlesen im Buch „Guruji", einer superschoenen Zusammenstellung von Interviews mit den ersten Schuelern von P. Jois.

Waehrend ich schreibe, lade ich Bilder hoch, es dauert ewig hier,das Internet ist superlahm, trotz schnellstem Internetstick. Es sind also bisher fast nur Kuhbilder, aus der etwas dörflichen Strasse die nicht weit von Gokulam entfernt ist. (Weitere lade ich die naechsten Tage hoch.)

Byebye! Namaste!
ANDREA&GOVINDA

8. Januar 2013

Hm, mal wieder Stromausfall, heute warn schon ein paar Stunden ohne Strom. Und da ich grad mal wieder in der Lage waere was zu arbeiten...kommt das etwas :) ungelegen.

Wir halten unsere Flamme am glimmen, heisst da wir immer wieder - mal der eine der andere krank sind, mit Fieber, totaler Erschoepfung, Schnupfen, haben wir gerade genug zu tun unsere duties zu erfuellen. Der Husten kommt immer wieder herbei, obwohl wir taeglich heisse Milch mit viel Kurkuma und Honig zu uns nehmen - was recht gut lindert. Die Luftverschmutzung ist hier enorm, und da ich Motorrad fahre, um nicht fuers unterwegs sein mehr zu bezahlen als fuers taegliche Essen zu zweit, nehme ich die Harakiri-Herausforderung an. Immerhin, bin ich ja mit 23 Jahren schon mit einer größeren Suzuki durch Singapore gerauscht.

Nun das ist ein anderes Thema, der Verkehr hier. Komplett regellos, die einzige Regel ist „just straight" - fahren alle auf eine Kreuzung zu und jeder stoppt last minute oder auch nicht, das wird irgendwie entschieden, nach Größe, Nachgiebigkeit oder auch nicht. Das aergste sind die Leute die spontan entscheiden aus der geraden Fahrt heraus 90 Grad zu wenden, ohne ein Zeichen zu geben, ohne selbst zurueckzuschaun. Es gibt mehr Autos auf den Strassen jetzt und das heisst alles Fuehrerscheinneulinge in diesem gigantischen Chaos. Gestern beobachteten wir eine Puja /Gebetsritual fuer ein nagelneues indisches Tata indica Automobil, für ein aelteres Paerchen. Nun, ob da das dreimal das Auto zu Fuss umkreisen, die Zitronen vor den Raedern, und Gebete zu Ganesha allein genug sind?

Jai ganapathayee namaha! Mögen alle Hindernisse beseitigt werden :)

Am Freitag warn wir zum 2. Mal am pool, und am naechsten Tag lagen wir wieder flach. Wir sind an sich guter Dinge jedoch ist das gerade in Indien immer wieder ein down, denn wenn man hier erschoepft ist, dann, ist es so wie es in Deutschland kaum vorstellbar ist. Nun das war bei mir am Samstag. Ich wollte homepractice machen, um für Sonntag für die Led Intermediate vorbereitet zu sein, und dachte nicht dass ich weiter als ein paar Sonnengebete kaeme.

Slowly und mit einem dicken Schulter-handycap, noch vom Donnerstag, ging ich im Schneckentempo durch die moeglichen Asanas, und uebte dann doch fast die ganze 2. Serie, eben das unmoegliche ueberspringend.

Am Donnerstag zog mich Sarasvati in die Rueckbeuge, soweit dass ich die Knöchel greifen konnte. Ich verstehe, dass es einen flasht wenn man das zum ersten Mal macht. Aber es ist immer wieder ein shock, hatte das 2 Jahre eben seit dem letzten Mysore-Aufenthalt nicht mehr gemacht.

Es ist eine komplette koerperliche Desintegration, und es hat 3 Tage gebraucht bis sich mein Koerper wieder erholt hatte von dem Shock. An sich ists kaum weiter als ich sonst in die Übung reingehe. Und doch: Man steht einfach dann upsitedown fuer einen Moment auf 2 Gliedmassen statt auf 4 :) naja, meine Schulter hat da bis heute noch dran zu verdauen. Das erstaunlichste fuer mich hier ist immer wieder, wie stark die mentale Kraft und Ausrichtung die körperliche Kraft steuert.

Am Sonntag fuehlte ich mich nicht in der Lage zur Led second zu gehen, übte zuhause, und am Montag ging ich hin, an sich mit dem Gedanken - kann ja nach den Sonnengebeten wieder gehen. Konnte dann komplett die Serie üben und ebenso gestern. Heut war der erste Tag, wo alles wieder kraftvoll ging.

Namaste!
ANDREA

1.Januar 2013
HAPPY NEW YEAR!
- allen Yogi/ni/s und Freunden!

Blessings allover und kraftvolle Visionen und Impulse fuer Dich im Neuen Jahr der 13 des Umbruchs? Die 13 ist der TOD, der Fluss das Alte loszulassen damit das neue Kommen kann. Nur wenn das Alte stirbt kann der neue Keim sich zeigen und entwickeln.

So schlossen wir das Jahr mit einem Rueckblick ab und skizzierten die Neuen Visionen.

In meiner Praxis am Morgen hatte ich Glück, ich konnte doch weiter bis Karanda ueben. Puuh bin ich froh, das waer echt die volle Demotivierung mal wieder gewesen. Hier hab ich echt was zu ueben, und das freut mich, wenn grad dieses asana besonders scary ist - wie heute, die naechste Matte an der eigenen am Anschlag und am andern Mattenende die Stufe zur Empore. Hatte Angst auf die Empore zu fliegen und so half mir zum Glueck dann Sarasvati. Hatte mit ihr ueber die Praxis mit 54 gesprochen, und sie meinte nur ich solle eben nicht in die dritte Serie weitergehen :) Nun, obwohl der Film mit Gwendoline Hunt eine enorme Inspiration ist (es gibt einen Film mit Lino Miele wo sie mit 70 die 3. Serie uebt) habe ich das schon fast aufgegeben :) obwohl in Goa letztes Jahr uebte ich bei Rolf doch den Beginn, die ersten 9 Asanas davon, (fast) wie in frueheren Zeiten.

Ja, das NewYear war fuer Indien sehr busy, Chaos auf den Strassen Feurwerk um Mitternacht, was ungewoehnlich ist, da ja hier das neue Jahr an sich im April beginnt. Aber durch die internationale Verbindung in der BusinessWelt und da die Inder nun mal gerne feiern, setzt sich das fest nun auch hier ein wenig durch.

Gestern warn wir zum ersten Mal kurz am swimmingPool, der in den letzten 2 Jahren, wie vieles hier was westliche Produkte betrifft sich ums doppelte verteuert hat. Zum Glueck ja nicht die Gebuehr im Shala. Vom Wert her (ich rechne da etwa mal 10, hier kostet ein super Mittagsmahl 40 - 80 Cent, und bei uns bekommt man ja fuer 8 EUR nicht unbedingt ein großes Mahl) gehen hier etwa 1 Million EUR eh schon jeden Monat durch die Geldmaschine :) So ist der Moment wo Du Dich hier als Yogi einschreibst der, wo Du am Besten das erste Mal im Shala auf NOMIND stellst :)

Gestern hatte ich meine 2. Sitarstunde die mir wirklich Freude gemacht hat. Ich besuche hier von Beginn an, seit 6 Jahren Sitarstunden, seit 4 Jahren bei einer netten Lehrerin die noch indische Preise verlangt und einfach systematisch durch die Basics geht. Es ist ein schoener Kontakt zu einer netten indischen family. Der Mann ist pensioniert und beschaeftigt sich mainly mit Philosophie, praktisch das indische Ideal, dass man im 4. Lebensabschnitt sich nurmehr mit spirituellen Dingen beschaeftigt. So besucht er Abende zu Krishnamurti, seinem Favouriten, hoert mit andern 1-2 Mal in der Woche Osho-Vortraege und liest sich so durch die Philosophie. Klasse, abgesehen davon wenn man dann sieht wie seine Frau Nirmala sowohl als Lehrerin arbeitet, zuhause Sitarstunden gibt (an sich hat sie was medizinisches gelernt) als auch den Haushalt wirft, ok, mit einer Amma wie es hier ueblich ist.

Es wird von tag zu heisser, obwohl es Winter ist (auch fuer mich - hab immer noch meist meine Bettflasche an den Fuessen desnachts :)) klettert langsam das Thermometer ueber die 30 Grad Grenze.

Noch hab ich keine Zeit gehabt, mich mit der Gallery auf meiner website zu befassen, doch das kommt auch dieses Mal noch :) wir sind einfach busy mit unserem daily schedule, sodass die Zeit auch hier recht eingeteilt ist.
Ausserdem dauert hier alles recht lang und besonders das Internet ist langsam sodass das Einrichten der gallery, des Albums etc Zeit braucht.
Freu mich auf alles was kommt im Neuen Jahr!

LIVEYOURVISIONS! mit Freude und power!
Das wuensche ich Dir und Euch von Herzen!

LOKAH SAMASTAH SUKHINO BHAVANTU!
ANDREA


30. Dez. 2012

Nach zweieinhalb Wochen haben wir uns nun gut eingelebt. Unsere Wohnung ist heimelig und indisch ruhig :) Gerade ist wieder irgendwo eine „Party", Feier im Gang eben indische Musik, irgendwo in der Nachbarstrasse. Indische Gesaenge dringen fast ganztags aus verschiedenen Quellen in der Umgebung, vorallem aus der Naehe im Nachklang eines Todesfalls in einem der Nachbarhaeuser. Die Fernseher der indischen Studenten Nachbarn, laufen am Sonntag ganztags, sonst nur morgens und abends. Das laute Droehnen der nachts durchfahrenden Zuege hoere ich nicht mehr. Es ist recht ruhig, fuer indische Verhaeltnisse angenehm. Wir wohnen ja in der Naehe des Shalas, grad paar Haeuser entfernt, wo Sharaths neues riesiges Haus entsteht. Schaut grad eher nach Bunker aus, mit vor dem eigentlichen Haus hochgezogenen Mauern, und keine, bzw nur schmalste Fenster zum YogaCatwalk hin.

Im Shala kommen immer noch neue students an, obwohl in den beiden Led Primary Klassen an sich kein Platz mehr ist. Wir ueben ausser im Hauptstudio in den Umkleiden auf beiden Stockwerken, im Eingangsbereich und auf der - Matte an Matte.

Neu im Shala ist die ChantingClass an der jede/r obligatorisch teilnimmt. Eine halbe Stunde singen wir Mantren, Textstellen aus der Bhagavadgita, das Shivalingam Mantra, die Namen und die Sanskritzahlen fuer den Count. Ob es mal eine Übersetzung gibt von den langen Texten auf unserm Übungsblatt? Mal schaun, ich war bisher erst einmal dort, heute hab ich mir jedenfalls die gewuenschte Miniausgabe der Bhagavadgita gekauft, das Buch ist etwa 5 cm hoch :) süße pocketform für die Handtasche, Inspiration fuer den Alltag.
Heute war ja wieder conference, und Sharath unterstreicht immer wieder den Aspekt, dass hier keine „yogafactory" sei, sondern dass es um den spirituellen Aspekt des Übens, um Sadhana den Übungsweg geht, immer auf der Grundlage der Yamas und Niyamas und nie davon getrennt. Dass die Übung an sich Dharana / Konzentration und Reinigung ist von den Schichten des mind, die im Körper manifest sind. Das Sutra sei ausserdem „no pain no gain" :) und jedes neue Asana spricht andere und immer tiefere Bereiche des Unbewussten an. Da Sharath sagte dass eben in der Intermediate wo viele Rueckbeugen sind, viele Agressionen rauskaemen, fragte jemand was man damit tun solle :) Im Zimmer einsperren und ein mantra singen :) jedenfalls achtsam damit umgehen. Wenn wir dann ein Asana tausend mal wiederholt haetten wuerde es mehr sukha, bequem werden und diese Gefuehle liessen nach. Ja, nach Jahren ist es besser, wenn ich auch immer noch nach Kapotasana ziemlich ausgespaced bin, deshalb gehe ich zuhause meist nur so weit, dass ich weiss, dass ich es machen koennte. Hat auch soweit gepasst, heute war der „Test" in der Led Intermediate, die ich mitmachte obwohl diese Woche ja nur 2 mal Mysore Praxis war, in der ich 2. Serie uebe. Dort ueben wir eben auch die 2. Serie im Count - heute warn dort von den ich weiss nicht 300 oder 400 students 60 anwesend. In einem Atemzug sich in diese Rueckbeuge zu werfen - ja, ist erstaunlich, es geht, denn es gibt keine Wahl. Sonst kommen Zweifel, Aengste, soll ich es heut eher nicht machen oder muss ich das ueberhaut mit 53 noch ueben, usw.. Aber geht :) wenn der mind abgeschaltet ist ohne Widerstand. So sehr merke ich wie der mind den Fuss der Kraft hemmt. Das ist das schoene hier, Kraft kommt durch Focus, durch nomind. Und doch im Endeffekt war die Led Second heute fuer mich eine kleiner downer da Sharath mich stoppte in Dwipada Sirsasana. Kam nicht richtig rein weil ich mich verzogen hatte bei den standings, denke, da ich recht muede und wacklig war. Hm, Knurr, also ich weiss nicht, War doch schon einige Asanas weiter und haette echte Freude die zu ueben. Das wird jetzt wohl wieder Jahre dauern?? Mal schaun, aber klar ist auch, er sah dass ich nicht konzentriert war heute, verwechselte rechts und links und natuerlich ist er, wie jeder Lehrer, immer grad da, wenn was schraeg laeuft. Also nun hab ich mich schon was beruhigt, und mal schaun wie es morgen weitergeht und ob ich den Mut habe ihn auf meine oft wegen einer Schulterverletzung abgewandelte Praxis anzusprechen.

Mittlerweile gind die laute Musik draussen in eher opernartige Schnulzen ueber immerhin ists 10 Uhr abends, das wars jetzt glaub auch. Denn irgendwann bricht der Laerm dann ab, alles ist dunkel und die Inder stehen ja frueh auf. So unsre Hauslady um 5:00, um um 5:30 spazieren zu gehen um um 6:45 den Hof zu kehren :)

Ja, wenn ich um5 aufstehe hab ich ja das Gefuehl frueh dran zu sein, doch wie heut morgen muss man sehen dass da schon 2 Klassen im Shala gelaufen sind :) bis unsere um 7 beginnt. Nun, lets see, yesterday ist just a dream, so wird es morgen sein, also gehts immer wieder nur um das eine, JETZT ganz hier zu sein, und den Moment nicht zu verpassen :) und ganz zu geniessen - whatever comes - hm, so simpel und doch so eine Herausforderung.
Ok, nun machen wir uns noch auf den Weg zu schaun woher die Party eigentlich kommt...


23. Dezember 2012!
Wieder back in crazy India

10 Tage in Mysore, vergingen wie im Flug. Eine lange Reise mit Verspaetung des Fliegers von Dubai nach Bangalore wohl wegen Nebels in Bangalore, dann eine Taxifahrt mit einem lieben Schutzengel der einen Unfall knapp verhinderte, lies uns erschoepft am Ziel unserer Reise ankommen. Der Taxifahrer sagte er war nicht aufgeregt, als ein Laster plötzlich quer vor ihm einbog und er hart bremsen musste - „just practise".
Wir hatten uns in Anouki Garden, einem von Franzoesinnen gefuehrten Yogi Fruehstuecksplatz eingemietet fuer die ersten 5 Tage. So konnten wir in Ruhe ankommen, um unser weiteres Quartier zu finden.

Das Shala ist voll, und so sind Unterkuenfte fuer die hier kurze Zeit von 6 Wochen schwer zu bekommen. Die Vermieter / Landlords fragen in der Regel „How many month you stay?" 6 Wochen sind in der Tat kurz, nicht nur vom Üben her, denn erfahrungsgemaess brauchts 5 Wochen bis man zu seiner Kraft findet, und darueber hinausgehen kann, sondern einfach auch deshalb, weil man 2 Wochen zum einleben braucht. Und so war es bisher eine eher anstrengende Zeit, bis alles steht und man seinen Rhythmus finden kann.

Am Samstag fanden wir durch die Hilfe von Shiva ein Wohnung nahe dem Shala. Sie wurde davor von indischen Studenten bewohnt, und durch eine taffe Putzaktion, in der wir den Staub von womoeglich Jahren entfernten bekamen wir die Wohnung nun doch Kakerlakenfrei. Die Preise fuer Wohnungen expandieren hier ins unermessliche und doch sehen die Vermieter keinen Grund sie auf eine fuer Westler ertraeglichen Zustand zu bringen.

So war die erste Anschaffung zum ich weiss nicht wievielten Mal ein dickes Putzset, samt Kakerlakensprays und Kreide, um die Abfluesse zu praeparieren. Die Wohnung ist quasi leer, man braucht alles von der Clobuerste zur Matratze, Regale fuer ablagen, Teppiche/Matten, einen Herd/Kocher, Wascheimer (Elefantendusche), und Behaeltnisse um Essenseinkaeufe aufzubewahren. Wenn man auszieht kann man alles irgendwo gegen Miete aufbewahren oder es wird alles wieder vom Vermieter eingesammelt, sodass die naechsten wieder alles neu kaufen muessen :)

Warum es so ist dass man sich jedesmal neu hier aklimatisieren muss? Der mind muss sich eintunen in Verhaeltnisse und Bedingungen die so fremd und unerwartet sind, wenn auch bekannt. Es kommt auch prompt jeden Tag was neues unerwartetes. Dicke Knoechel von unbekannten Insekten, Fieber Husten Erkaeltung die nun nach einer Woche ueberstanden sind gehoeren dazu. Govindas Lehrer sagte India makes you ill - after it is good. H., eine Italienerin sagte, man braucht immer 2 Wochen um sich einzugewoehnen danach koennte man für immer bleiben. Nun langsam sind wir eingetunt. Wir haben nach ein paar Tagen eine Wohnung bezogen, Telefonkarten und einen Internetstick organisiert, unser Unterricht in Yoga und Sarod bei G. hat begonnen, und die erste Woche mit Primary ist schon vorueber. Am ersten Tag hatte ich so Handgelenkschmerzen dass ich an sich kaum ne Chance sah mitzuueben. Ich ging doch hin, auf das risiko glaich wieder gehen zu muessen, und siehe da irgendwie gings mit Knie aufstuetzen, Abwandlungen dann doch durch die Serie zu kommen.

Morgen noch einmal Primary nach den Ladies days, dann kanns losgehen mit intensiver Intermediate-Praxis.

Heute war wie immer Sonntags die Konferenz mit Sharath, in der er Fragen beantwortet, heute wie oft schon, nach seiner Morgenroutine (er steht um 12.45 auf macht seine Praxis, und unterrichtet ab 4:15) oder solche ob er schon Samadhi erfahren hat. Die Art wie Sharath antwortet hat sich geaendert, an Ruhe und Tiefe gewonnen, das war schoen zu spueren. Alte Fragen hat er neu und umfassender, in sich selbst ruhend beantwortet. So die Frage nach Samadhi. Er sagte Samadhi ist jederzeit moeglich. Doch er ist noch in der Phase wo er Familie und viele Aufgaben hat, und noch nicht alles loslassen kann und die hoechste Stufe von vairaghya erfahren kann. Er sagte, wenn er die Surya Namaskaras uebt ist er spontan im Zustand von dharana, vollkommener Konzentration. Es kommt nicht darauf an Handstand zu ueben sondern auf vollkommene Hingabe.

Meine Praxis beginnt spaet, 9:10, da das Shala recht voll ist. Freue mich morgen wieder weiterzuueben zu koennen - in die Energie des Shalas einzutauchen.. Überhaut habe ich mich sehr gefreut wieder im Shala üben zu koennen. Das Gefuehl bei meinem Ashtanga Lehrer zu sein, der mich über nun schon 6 Jahre begleitet hat. Hilfe gibts wie immer nur nach den backbends, fuer aehm, wie heisst das asana noch? Eben rueckbeugen und mit den Haenden die Waden greifen :) - dauert wieder paar Tage :) bis ich mich an das upsite down gewoehne.
Die Athmosphaere im Shala wird nur durch Sharaths „one more" unterbrochen, wenn wieder ein Mattenplatz frei wird. Hoffe den Husten bald zu überstehen und nun in meine Kraft zu kommen um ein klares Programm an Practise, Arbeit Sitar üben und sightseeing haben zu koennen. Übrigens hier ist Winter, die kaelteste Zeit bis 14. Januar. Nachts hat es etwa 17 Grad tags 30. Es fuehlt sich frisch an durch einen kuehlenden Wind, und wir warten auf waermere Tage fuer eine Ausflug zum swimming pool.

Übrigens noch eine Tip zur Weihnachtslektuere: „Ein Wochenende mit Gott", ein SpiegelBestseller ist ein lesenwerter Einblick und in unsre Beziehung zu Gott. Jenseits von Klischees werden tiefste Fragen unserer Existenz und Schoepfung in eine nicht ganz alltaeglich Geschichte gepackt. Spannend geschrieben, bin auch noch am Lesen - gleich wieder :)

Liebe Gruesse und ein NAMASTE! von Herzen
ANDREA

 

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ist eine der wenigen von R. Sharath Jois  authorisierten Ashtanga Vinyasa Yoga Lehrer/innen in Deutschland, die in der Tradition von Patthabi Jois und Sharath Jois unterrichten (Authorized Level 2).
Als Schülerin von Sri Sribhashyam, dem jüngsten Sohn von T. Krishnamacharya und mit der Erfahrung einer Vinyasa Krama Ausbildung bei S. Ramaswami  (200hrs Yoga Alliance) dem langjährigsten Schüler von T. Krishnamacharya und meiner ersten BKS Iyengar angelehnten Yoga-Ausbildung bei Mikel Forbes, beziehe ich ein weites Feld des Yoga & 35 Jahre Unterrichtserfahrung  ein. Mir liegt es am Herzen Dein individuelles Potenzial zu  fördern!

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